Bitte beachten Sie
Die neuen Themen für Abschlussarbeiten in unserer Arbeitseinheit werden jährlich neu im Juli/August online gestellt.
Wichtiger Hinweis zum Vorgehen
Die neusten Abschlussarbeitsthemen werden im Juli/August 2024 online gestellt. Sie können sich sich somit vorab über die möglichen Abschlussarbeitsthemen der Arbeitseinheit informieren. Bitte berücksichtigen Sie den nachfolgend beschriebenen Ablauf zur Vergabe der Abschlussarbeiten:
- Die Vergabe der Abschlussarbeiten erfolgt zum Vorlesungsbeginn (WS24/25) im Rahmen des Propädeutikums. Melden Sie sich bitte zum Propädeutikum der Arbeitseinheit an und kommen zum ersten Termin, wenn Sie Interesse an einer Bachelorarbeit in der Arbeitseinheit haben.
- Das Propädeutikum dient der Vorbereitung auf die Durchführung und das Schreiben der Bachelorarbeit. Ziel des Propädeutikums soll es in einem ersten Schritt sein, einen Überblick über die verschiedenen Projekte des Lehrstuhls zu erhalten und mögliche Themen für Bachelorarbeiten vorzustellen (dies findet in der ersten Sitzung des Propädeutikums statt). Anschließend werden im Verlauf Herangehensweisen zur Literaturrecherche und zum wissenschaftlichen Arbeiten vermittelt. Ebenso ist es ein Ziel, gemeinsam mit den Studierenden einen individuellen Zeitplan zu entwickeln und so die Studierenden in der Vorbereitung auf die Bachelorarbeit zu unterstützen. Es soll abschließend ein kurzes Exposé verfasst werden, um die Methode und Hypothesen/Fragestellungen zur Thematik zu erarbeiten.
- Nach der ersten Sitzungdes Propädeutikums können Sie sich bei Interesse unter Berücksichtigung folgender Punkte für Bachelorarbeitsthemen bewerben: Sie können maximal 2 Bachelorarbeitsthemen in unserer Arbeitseinheit anfragen. Wichtig hierbei ist die Angabe zur individuellen Priorisierung (Thema x – Priorität 1 und Thema Y – Priorität 2). Die Anfragen werden in unserer Arbeitseinheit gesammelt und Sie bekommen dann Informationen über die weiteren Schritte und die Vergabe der Themen. Nähere Informationen erhalten Sie am ersten Termin des Propädeutikums.
Bitte berücksichtigen Sie diese aufgeführten Punkte, da nur dann eine reibungslose und zügige Vergabe der Themen erfolgen kann.
Bachelor
Die Betreuung mancher Bachelorarbeiten in unserer Arbeitseinheit sind an ein mind. 6-wöchiges Forschungspraktikum (Pflichtpraktikum) in der Arbeitseinheit Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters gekoppelt. Im Falle eines gekoppelten Praktikums, ist diese Information bei den jeweiligen Themen hinterlegt
Das Propädeutikum bzw. Bachelorkolloquium beginnt jeweils im Sommer- und Wintersemester. Das Forschungspraktikum kann ggfs. auch früher beginnen. Bitte besprechen Sie dies mit den entsprechenden Betreuer:innen.
Generell können bei vorhandener Kapazität der Betreuer:innen auch Bachelorarbeiten auf Basis eigener Forschungsideen in unserer Arbeitseinheit geschrieben werden. In diesem Fall können Sie sich mit einer konkreten Fragestellung inklusive Ideen zur methodischen Umsetzung bei dem/der möglichen Betreuer:in melden (bitte schauen Sie sich zur Auswahl die jeweiligen Forschungsthemen/-schwerpunkte an).
- Evaluation Corona-Sprechstunde/"Deine Themenwelten"
Während der Corona-Pandemie entstand ein anonymes und kostenloses Angebot für Jugendliche, um mit aktuellen Belastungen umzugehen: psy.rptu.de/ambulanz-kiju/informationen/behandlungsangebot/spezialangebote/psychotherapeutische-beratung-fuer-kinder-und-jugendliche-deine-themenwelten
Am Ende der Beratung füllen die Jugendlichen einen Evaluationsbogen aus, um Rückmeldung zu geben. Ziel der Bachelorarbeit ist es, diese Rückmeldung quantitativ und qualitativ auszuwerten. Die Betreuung übernimmt Herr Dr. Gutzweiler (raphael.gutzweiler(at)rptu.de)
2. Wie erfolgreich ist Dissemination im Kontext einer Multicenterstudie (KibA)?
Das Ziel der Arbeit ist es Therapeut:innen, die im Kontext der Multicenterstudie "KibA-Kinder bewältigen Angst" Kinder und Jugendliche behandelt haben, hinsichtlich des Disseminationspotentials der Studie zu befragen. Der Fokus liegt insbesondere darauf, inwiefern auch nach Abschluss der Studie das erworbene Wissen zum Einsatz von strukturierten Interviews und dem Einsatz von Expositionen weiter genutzt wird. Es steht eine deskriptive Herangehensweise ggf. falls mit qualitativer Forschungsmethode im Vordergrund.
Betreuerin: Frau Kircher (andrea.kircher(at)rptu.de)
3. Auswertung der Therapieverläufe in der Landauer Psychotherapieambulanz
Mit Start der Psychotherapieambulanz im Jahr 2014 haben bislang viele Kinder- und Jugendliche eine Psychotherapie abgeschossen. In der folgenden Arbeit sollen Prä-Post daten von Therapieverläufen ausgewertet werden. Der Datensatz ist vorhanden. Es können für dieses Thema zwei Arbeiten vergeben werden.
Die Betreuung erfolgt durch : Dr. Daniela Schwarz (daniela.schwarz(at)rptu.de)
4. Sozial-emotionales Lernen als Schulfach
Betrachtet man die hohen Prävalenzahlen psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter und die damit verbundene Belastung und Beeinträchtigung der Betroffenen, so ist die Notwendigkeit von Prävention offensichtlich. Schulbasierte universelle Prävention ist eine Präventionsform, die eine hohe Reichweite bei Kindern und Jugendlichen hat. Die folgende Arbeit hat das Ziel Daten eines partizipativen Projekts mit einer IGS in Ludwigshafen zur Implementierung von sozial-emotionalen Lernen in Schulen auszuwerten. Am Projekt beteiligt sind Lehrkräfte, Eltern, Jugendliche und Schulsozialarbeiter:innen. Ziel ist die Durchführbarkeit sowie erste Pilotdaten zur Effektivität auszuwerten.
Betreuung: Dr. Simone Pfeiffer (simone.pfeiffer(at)rptu.de) & Dr. Raphael Gutzweiler (raphael.gutzweiler(at)rptu.de)
5. Implizite Annahmen über Emotionen
Implizite Annahmen über Emotionen (Sind Emotionen kontrollierbar/nützlich?) scheinen eine wichtige Rolle in der Entstehung und im Verlauf psychischer Auffälligkeiten zu spielen. Ziel der Bachelorarbeit ist es, dieser Frage in ausgewählten Stichproben querschnittlich nachzugehen.
Betreuer: Dr. Raphael Gutzweiler (raphael.gutzweiler(at)rptu.de)
Emetophobie - phobische Angst vor dem Erbrechen/Erbrochenen
In dieser Arbeit soll anhand einer großen Stichprobe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen untersucht werden, wie verbreitet die Angst vor dem Erbrechen ist, wie diese im Jugendalters aussieht, welche Zusammenhänge mit Schwierigkeiten in der Emotionsregulation und Screenings zur Psychopathologie bestehen und was sich Betroffene wünschen. Ziel der Arbeit ist die Rekrutierung der großen Stichprobe und Auswertung der Daten. Kontakte zu Schulen, Vereinen, Communities mit vielen Jugendlichen ist von Vorteil. Schön wäre zudem der Vergleich einer klinischen mit einer nicht-klinischen Stichprobe.
Betreuer: Dr. Raphael Gutzweiler (raphael.gutzweiler(at)rptu.de)
Emotionsregulation und emotionale Vermeidung
Ziel der Arbeit ist es, sich den Zusammenhang zwischen Schwierigkeiten in der Emotionsregulation, emotionalem Selbstwirksamkeitserleben, allgemeinen Überzeugungen zu Emotionen und emotionaler Vermeidung querschnittlich bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen anzuschauen.
Betreuer: Dr. Raphael Gutzweiler (raphael.gutzweiler(at)rptu.de)
Befragung von Erfahrungsexpert:innen
In dieser Studie sollen Menschen mit Erfahrung bzgl eigener psychischen Störungen befragt werden, welche Hilfe und Unterstützung sie sich gewünscht hätten und welche Vorschläge sie zu möglichen neuen Angeboten im Gesundheitswesen haben.
Betreuer: Dr. Raphael Gutzweiler (raphael.gutzweiler(at)rptu.de)
Master
Themen für Masterarbeiten werden im Masterkolloquium bzw. im Freien Workload Kinder und Jugendliche von Prof. Dr. In-Albon erarbeitet und orientieren sich an den Forschungsschwerpunkten der AE. Für die Betreuung einer Masterarbeit ist Voraussetzung, dass das Masterkolloquium ab dem 2. Semester besucht wird (als freier Workload oder freiwillig als Teil der Masterarbeit) um eine Fragestellung im Rahmen der Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Vorrang bei der Vergabe von Masterarbeiten haben zunächst die Studierenden des Klinischen Profils, welche auch das Aufbaumodul Psychotherapeutische Basiskomponenten M.E. (ab WS 14/15) bzw. M.N. (bis WS 14/15) besuchen.
Bewerbungen und Anfragen können Sie an die jeweiligen Betreuer:innen senden.
1. Erstellung und Validierung von Videos zu schwierigen Therapiesituationen in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (abgeschlossen im SoSe2024)
Im KliPP-Master werden den Studierenden praktische Fähigkeiten für die Psychotherapie vermittelt. Als Lernmethode sollen auch Therapievideos schwieriger Therapiesituationen (z.B. Patient:in vergisst wiederholt Hausaufgaben, Eltern stellen Psychotherapeut:in in Frage, Kind antwortet wiederholt mit “weiß nicht”, ...) eingesetzt werden. Ziel der Masterarbeiten ist die Erhebung schwieriger Therapiesituationen genannt von Therapeut:innen, Entwicklung von Skripten für Lehrvideos, Rekrutierung von Schauspielpatient:innen, Aufnahme der Videos und erste Evaluation. Vorarbeiten aus der AE Klinische Psychologie und Psychotherapie des Erwachsenenalters können genutzt werden.
Dieses Thema bietet Möglichkeit für zwei Masterarbeiten.
Die Betreuung läuft über Verena Kathmann (verena.kathmann(at)rptu.de) und Dr. Raphael Gutzweiler (raphael.gutzweiler(at)rptu.de)
2. Kenntnis und Präferenz von personenzentrierter Sprache und Substantivsprache bei Jugendlichen mit der Diagnose einer psychischen Störung (vergeben)
Die Art und Weise wie wir Sprache verwenden, kann implizit Stigmata schaffen oder reduzieren, selbst wenn wir uns dessen nicht bewusst sind (Kelly et al., 2016). Eine Möglichkeit Stigmatisierung über die Nutzung von Sprache zu verändern besteht darin, personenzentrierte Sprache („Mensch mit einer Depression“) anstatt Substantivsprache („Depressiver“) zu verwenden (Broyles et al., 2014). Bei Jugendlichen mit einer Diagnose einer psychischen Störung wurde bislang eine mögliche Präferenz der beiden Sprachformen noch nicht untersucht und ist Ziel dieser Arbeit. Es handelt sich hierbei um ein Mixed -Method design (qualitativ und quantitativ) mit bereits konzipiertem Studiendesign (Nachrekrutierung).
Die Betreuung erfolgt durch Dr. Simone Pfeiffer (simone.pfeiffer(at)rptu.de)
3. DERS-18 Normierung
Die Difficulties in Regulation Scale (DERS; Gratz & Roemer, 2003) ist ein weit verbreitetes Verfahren zur Erfassung von Emotionsregulationsschwierigkeiten. Bislang stehen jedoch noch passende Normen aus. Ziel der Masterarbeit ist es, die Daten zum DERS aus bestehenden Datensätzen zusammenzufügen und basierend darauf Normen zu entwickeln. Interesse an statistischer Auswertung sind von Vorteil.
Die Betreuung läuft über Laura Kraus (laura.kraus(at)rptu.de )und Raphael Gutzweiler (raphael.gutzweiler(at)rptu.de)
4. Datenauswertung der Multicenter-Studie Kiba (Kinder bewältigen Angst)
4.1 Angststörungen und Selbstwirksamkeit
Im Rahmen einer großen Multicenter-Studie wurden Kinder und Jugendliche mit einer Angststörung (Trennungsangst, Spezifische Phobie, Soziale Angststörung) in zwei verschiedenen Bedingungen (mit und ohne Einbezug der Eltern) behandelt. Hierbei ist nun zu untersuchen, ob und wie sich die Selbstwirksamkeit im Verlauf der Behandlung (prä, post, Follow-Up) verändert und ob sie sich zwischen den beiden Gruppen unterscheidet.
Betreuung: Andrea Kircher (andrea.kircher(at)rptu.de) und Chiara Bleich (chiara.bleich(at)rptu.de)
4.2. Erstellung einer Meta-Analyse: Selbstwirksamkeit und Angststörungen bzw. Einfluss auf Therapie
Ziel dieses Projekts ist die Erstellung einer Meta-Analyse , die einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum Zusammenhang von Angststörungen bzw. Angsttherapie bei Kindern und Jugendlichen und Selbstwirksamkeit gibt.
Betreuung: Chiara Bleich (chiara.bleich(at)rptu.de) und Andrea Kircher (andrea.kircher(at)rptu.de)
5. Manipulation der emotionalen Selbstwirksamkeit
In einer aktuellen Masterarbeit wurde (teilweise) erfolgreich versucht, die emotionale Selbstwirksamkeit experimentell zu beeinflussen. Ziel dieser Masterarbeit(en) ist es, weitere Herangehensweisen auszuprobieren und miteinander zu vergleichen.
Die Betreuung läuft über Dr. Raphael Gutzweiler (raphael.gutzweiler(at)rptu.de).